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Amt-Termine sind für viele der Moment, in dem sich schlechtes Deutsch am schlimmsten anfühlt — es geht um Papiere, Fristen, manchmal um den Aufenthaltsstatus. Die gute Nachricht: die meisten Gespräche folgen einem ähnlichen Muster. Diese fünf Sätze decken die häufigsten Situationen ab.

1. Wenn du etwas nicht verstanden hast

"Könnten Sie das bitte langsamer wiederholen?"
Klarer und höflicher als "Was?" — und signalisiert, dass du aktiv zuhörst, nur mehr Zeit brauchst.

2. Wenn du um eine schriftliche Zusammenfassung bittest

"Können Sie mir das bitte kurz aufschreiben?"
Gesprochenes Amtsdeutsch ist oft schwerer zu verstehen als geschriebenes. Das Aufschreiben gibt dir Zeit, es in Ruhe zu übersetzen.

3. Wenn du nach dem nächsten Schritt fragst

"Was muss ich als Nächstes tun?"
Ein einfacher, direkter Satz, der das Gespräch auf das Wesentliche lenkt, wenn du überfordert bist.

4. Wenn du eine Frist bestätigen willst

"Bis wann muss ich das erledigen?"
Fristen sind meistens der wichtigste Teil eines Amt-Gesprächs — diesen Satz lohnt es sich, auswendig zu können.

5. Wenn du um einen weiteren Termin bittest

"Kann ich dafür einen weiteren Termin bekommen?"
Es ist völlig normal, ein Gespräch nicht in einem Termin abzuschließen. Diesen Satz zu kennen nimmt den Druck raus.

Übe laut, nicht nur im Kopf. Die Sätze im Kopf zu kennen reicht nicht — beim echten Sprechen unter Stress braucht dein Mund die Übung. Genau das trainieren wir bei jedem Sprachmut Game Night.