Arbeitsblätter / Alba ruft in der Kita an

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Sprachmut

Alba ruft in der Kita an

Niveau A1 Thema: Krankmeldung Final Challenge: Telefonnotiz
1

Check-in

Was machst du am Abend, wenn du müde bist?
Was brauchst du dann?
Antworte mit einem ganzen Satz: Ich trinke … / Ich schlafe … / Ich höre …
2

Breakout-Room: Tipps für eine kranke Person

Eine Freundin ist krank. Sie hat Fieber und ist sehr müde. Schreibt so viele Tipps wie möglich im Imperativ (du-Form).

Beispiel: Trink Tee.  ·  Bleib im Bett.

Tee trinkenWasser trinkenim Bett bleibenviel schlafenzum Arzt gehenSuppe kochenzu Hause bleiben
Wer ist Reporter/in? Er oder sie liest die Tipps im Plenum vor.
3

Recap: Bürgeramt

Wer möchte seinen Merkzettel vorlesen?

Letzte Stunde hast du müssen und dürfen benutzt. Schreib 2 Sätze über das Bürgeramt:

4

Input: Alba ist krank

AlbaAlba und ihre WG

Es ist Dienstagmorgen. Alba wacht auf. Sie hat Kopfschmerzen, Fieber und Husten. Alba ist krank!

In der Küche sitzt Rachel, Albas Mitbewohnerin aus den USA. Sie sagt: „Oh nein, Alba! Du sollst heute im Bett bleiben und viel Tee trinken.“

Auch Martin ist da. Er kocht Tee und sagt: „Du sollst auch zum Arzt gehen. Ich soll heute um neun im Büro sein, aber ich komme mit! Wir fahren mit dem Fahrrad.“ Alba hat Angst: „Nein, nicht mit dem Fahrrad! Wir fahren mit der Straßenbahn.“ Martin lacht: „Okay, okay. Mit der Straßenbahn.“

Dann ruft Alba in der Kita an. Frau Weber ist die Leiterin der Kita. Alba arbeitet dort jeden Tag mit den Kindern. Heute kann sie nicht kommen.

sollen = Eine andere Person sagt dir, was du tun sollst (die Ärztin, der Chef, eine Freundin). Mehr dazu im Inhalt. Grün = Dativ.
Fragen zum Text
Aufgabe: Unterstreiche im Text alle Formen von sollen (soll, sollst …).
5

Hören: Alba ruft in der Kita an

Alba telefoniert mit Frau Weber. Hör das Telefonat zweimal. Beim ersten Mal hörst du nur zu. Beim zweiten Mal schreibst du.

Fragen zum Hören
Alba und Frau WeberAlba und MartinAlba und Rachel
6

Tower Defense

Die Lehrkraft erklärt die Regeln live. Das brauchst du:

das Fieberder Hustendie Kopfschmerzendie Bauchschmerzendie Halsschmerzenmüssendürfen
7

Inhalt: sollen und mit + Dativ

sollen
ichduer / sie / manwirihrsie / Sie
sollsollstsollsollensolltsollen
müssen, dürfen oder sollen?
VerbBedeutungBeispiel
müssenDas ist Pflicht. Du hast keine Wahl.Du musst einen Termin machen.
dürfenDas ist erlaubt. Mit „nicht“: verboten.Du darfst hier warten.
sollenEine andere Person sagt dir: Das ist ein Rat oder eine Anweisung.Die Ärztin sagt: „Du sollst im Bett bleiben.“
Warum sollen? „Trink Tee!“ sagt eine Person direkt zu dir. Mit sollen sagst du weiter, was jemand gesagt hat: Rachel sagt: „Du sollst Tee trinken.“ Der Arzt, die Chefin oder ein Freund sagt es, nicht du selbst.
Die Satzklammer (wie bei müssen und dürfen)
Position 1Position 2: sollenMitteEnde: Infinitiv
Dusollstviel Teetrinken.
Albasollmorgen noch einmalanrufen.
Imperativ → sollen: Rachel sagt, was du tun sollst.
Trink Tee!→
Bleib im Bett!→
Ruf morgen an!→
mit + Dativ

Nach mit steht immer der Dativ. mit sagt, wie (mit dem Bus) oder wer dabei ist (mit meiner Mitbewohnerin). Du kennst den Dativ schon von bei und zu (zum = zu dem, zur = zu der).

maskulin
der Bus
neutral
das Fahrrad
feminin
die Straßenbahn
Plural
die Kinder
Nominativderdasdiedie
Dativdemdemderden + Nomen mit -n
ein-einemeinemeiner(kein Artikel) + -n
mein-meinemmeinemmeinermeinen + -n
Beispielmit dem Busmit dem Fahrradmit der Straßenbahnmit den Kindern
Regel: Im Plural bekommt das Nomen im Dativ ein -n: die Kinder → mit den Kindern. Bei Namen gibt es keine Endung: mit Martin, mit Alba.
mit + Dativ: Schreib die richtige Form.
Ich fahre mit … Bus. (der)→
Sie fährt mit … Fahrrad. (das)→
Wir fahren mit … Straßenbahn. (die)→
Er geht mit … Mitbewohnerin. (mein-)→
8

Final Challenge: Telefonat und Telefonnotiz

Ihr arbeitet zu zweit. A ruft an und ist krank (oder ruft für ein krankes Kind an). B nimmt den Anruf an und schreibt die Telefonnotiz. In Runde 2 tauscht ihr die Rollen. Die Lehrkraft sagt euch, welches Set ihr habt (X oder Y).

A sagt: Guten Morgen, hier ist … Ich bin krank. Ich habe … Ich fahre mit … zum Arzt. Ich komme … nicht.
B sagt: Das tut mir leid. Du sollst … Du sollst … Bitte ruf am … wieder an.
Set X

Szenario 1: Rachel ruft ihre Chefin an

A ruft an: Rachel arbeitet in einem Café.

Problem: Halsschmerzen und Husten

Wie lange: zwei Tage

Zum Arzt: mit dem Fahrrad

B soll sagen: im Bett bleiben · viel Tee trinken · am Mittwoch anrufen

Szenario 2: Der Vater von Leo ruft Alba an

A ruft an: Leo ist ein Kind in Albas Kita.

Problem: Leo hat Bauchschmerzen und Fieber

Wie lange: zwei Tage

Zum Arzt: mit meinem Sohn mit dem Bus

B soll sagen: Leo soll viel schlafen · Leo soll zu Hause bleiben · der Vater soll am Donnerstag anrufen

Set Y

Szenario 3: Martin ruft seinen Chef an

A ruft an: Martin arbeitet im Büro.

Problem: Kopfschmerzen und Fieber

Wie lange: drei Tage

Zum Arzt: mit der Straßenbahn

B soll sagen: im Bett bleiben · viel Wasser trinken · am Freitag eine Nachricht schreiben

Szenario 4: Die Mutter von Mia ruft Alba an

A ruft an: Mia ist ein Kind in Albas Kita.

Problem: Mia hat Kopfschmerzen und Husten

Wie lange: einen Tag

Zum Arzt: mit meiner Tochter mit dem Auto

B soll sagen: Mia soll Tee trinken · Mia soll im Bett bleiben · die Mutter soll morgen anrufen

Telefonnotiz 1
Wer ruft an?
Was hat die Person?
Wie lange?
Wie fährt die Person zum Arzt? (mit …)
Was soll die Person tun? Satz 1
Was soll die Person tun? Satz 2
Telefonnotiz 2
Wer ruft an?
Was hat die Person?
Wie lange?
Wie fährt die Person zum Arzt? (mit …)
Was soll die Person tun? Satz 1
Was soll die Person tun? Satz 2